Systemadministratoren müssen mit der Zeit gehen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ein Systemadministrator mehr ein universeller Betreuer der gesamten IT war. Damals funktionierte das auch noch. Eine Firma hatte ein paar Computer, vielleicht einen Server und ein Netzwerk. Es war für den Systemadministrator relativ einfach, so eine Infrastruktur zu betreuen.

Aufgaben eines Systemadministrators

Heutzutage ist es schon wesentlich komplexer. Unternehmen benutzen Datenbanken, die Netzwerke müssen sicher und schnell sein und wir nutzen die Cloud immer mehr. Müsste ein Administrator alle Bereiche wie seine Westentasche kennen, wäre er ein absolutes Genie. Sysadmins sind heutzutage sehr viel spezieller ausgebildet. Einige kümmern sich nur um die Sicherheit. Andere sehen wiederum zu, dass die Datenbanken laufen. Das Netzwerk als eine der wichtigsten Ressourcen muss natürlich immer betriebsbereit sein.

Es gibt sogar Systemadministratoren, die speziell für Datensicherungen oder Backups ausgebildet sind. Desaster Recovery ist eine Wissenschaft für sich. Aber Datenverlust kann sich heutzutage kein Unternehmen mehr leisten.

Viele Unternehmen setzen auf hybride Umgebungen, die vielleicht aus einer Mischung aus Linux und Windows bestehen. Zwischen den beiden Betriebssystemen gibt es himmelweite Unterschiede und nur die wenigsten Administratoren beherrschen beide. Setzt ein Unternehmen sowohl auf das Open-Source-Betriebssystem als auch auf Microsoft Windows, braucht es mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei verschiedene Admins.

Nun haben wir aber nur über das sogenannte Backend gesprochen. Das Frontend ist aber ebenso wichtig!

Anwender und die eigenen Geräte

Fast jeder hat heutzutage ein iPhone oder ein Android Smartphone. Leute bringen die Geräte in die Firma mit und nutzen das Netzwerk des Unternehmens. Lassen Sie das zu? Dürfen Angestellte vielleicht nach dem BYOD-Prinzip gar eigene Geräte für die Arbeit nutzen?

In diesem Fall weiten Sie auch das Anwendungsfeld des Systemadministrators aus. Er muss sich nicht nur um die Infrastruktur der Firma, sondern auch noch um die Sicherheit der Anwendergeräte kümmern. Als Unternehmen können Sie es sich nicht leisten, dass ein argloser Mitarbeiter einen Computervirus einschleppt. Das hat schnell fatale Folgen und kann teuer werden.