Der Traum von der privaten Cloud: Nextcloud macht es möglich!

Google, Microsoft, Amazon und wie sie alle heißen bieten sogenannte Cloud-Services an. Das hört sich für Firmen zunächst vielleicht sehr verlockend an. Alle Daten sind in der Cloud, ich habe von überall darauf Zugriff und muss mich um nichts kümmern.

Sie müssen an dieser Stelle aber sehr aufpassen und das hat mehrere Gründe.

Zunächst einmal geben Sie Ihre Daten in die Hände Dritter. Der Datenschutzbeauftragte Ihrer Firma sollte sich genau damit auseinandersetzen, wohin welche Daten und mit welchen Verschlüsselungstechnologien gespeichert werden dürfen.

Zweitens landen Sie schnell in einem goldenen Käfig. Nutzen Sie Cloud-Services, ist es vielleicht nicht so einfach, auf eine andere Plattform zu migrieren. Das führt uns auch gleich zum nächsten Punkt.

Schauen Sie in die Zukunft und erkennen Sie mögliche Kostenfallen! Vielleicht brauchen Sie später zusätzliche Funktionen, die aber nur gegen einen saftigen Aufpreis zu haben sind. Was anfangs günstig ausgesehen hat, wird plötzlich zum Bumerang.

Open Source hilft!

Es gibt aber auch eine Lösung, über die Sie und der hauseigene Systemadministrator die volle Kontrolle haben. Sie nennt sich Nextcloud und jeder darf sie installieren, weil sie Open Source ist. Die Installation einer solchen Nextcloud ist weniger kompliziert als es sich anhört. Für kleine und mittelständische Unternehmen reicht sogar ein virtueller Server, auch VPS genannt.

Der Systemadministrator kann sich dabei sogar entscheiden, ob die Nextcloud im eigenen LAN bleiben soll. Damit wäre sie komplett privat und von außen nicht erreichbar. Das hat gewisse Vor-, in unserer stark vernetzen Welt aber auch Nachteile.

Auf jeden Fall behält Ihr Unternehmen die volle Kontrolle über die eigenen Daten. Hinzu kommt noch, dass die Nextcloud mehrere Apps bietet, die für die Zusammenarbeit dienlich sind. Deck ist zum Beispiel ein Programm im Kanban-Stil, mit dem Sie Projekte optimal organisieren können. Solche Programme dürfen Sie ebenfalls kostenlos aus dem App-Store der Nextcloud installieren. Ist Ihr Systemadministrator gut, kann er sogar ein Online-Office in die private Cloud integrieren.